Niemals wird die Welt die ikonische Filmszene vergessen, in der Sylvester Stallone die Treppen zum Osteingang des Philadelphia Museum of Art hinaufläuft. Eine Szene, die übrigens nur einen Take hat, da der Dreh dort einer Genehmigung bedurfte, die nicht vorhanden war. Später erinnerte sich Sly daran, wie er mit seinem Bruder Frank auf der Premiere des Films war und dieser danach zu ihm sagte, dass sein ruhiges Leben jetzt endgültig vorbei sei. Und er behielt recht: Sly wurde ein Star. Nicht nur Rocky, sondern auch Rambo und viele andere Filme waren erfolgreich.
Doch davor gab es ein Leben, das nicht wirklich einfach war. Bereits am Anfang gab es Komplikationen bei seiner Geburt, die dafür sorgten, dass er das viel belächelte Stallone-Gesicht davontrug, das immer etwas schief ist. Seine Kindheit war alles andere als glücklich, lange Zeit wurde er sogar von seinen Eltern ausquartiert und lebte bei Fremden. Nach einer langen Zeit in Europa kehrte er nach Amerika zurück, um seinem Traum, der Schauspielerei, nachzugehen. Seine erste Station war New York, wo er wenig Erfolg bei den Agenturen hatte. Sly hielt sich mit allen möglichen Jobs über Wasser und fing aber gleichzeitig an, selbst Drehbücher zu schreiben. Als der Erfolg weiter ausblieb, beschloss er, mit seiner damaligen Frau nach Los Angeles zu gehen. Auch dort wurde er nicht mit offenen Armen empfangen bis jemand sein Rocky-Drehbuch kaufen wollte. Und in dem Punkt blieb Stallone unerbittlich: Er verkaufte erst, als man ihm (wenn auch mit wenig Begeisterung) die Hauptrolle gab. Und der Rest ist Geschichte
Ich persönlich bin ein großer Fan von Sylvester Stallone und ein noch größerer der Rocky-Filme. Die Botschaft ist heute noch die gleiche: Keep Punching!