Das hier ist genau die Art von Buch, die ich bei dystopischer Fantasy lesen will: düster, atmosphärisch, am Rande von Moran und Menschlichkeit. Das Worldbuilding war, obwohl eher simpel gehalten, sehr stimmungsvoll und hat mir gut gefallen.
Das Leben in den Ringen ist brutal, absolut grausam und verstörend. Die überkochenden Emotionen der Figuren wirken gut platziert, die Verzweiflung ist stellenweise mit Händen greifbar. Generell gibt es so viele coole Charaktere, über deren Leben ich gerne noch mehr erfahren hätte. Man fiebert mit den einzelnen Schicksalen richtig mit.
Shadera ist genau die Art von geplagter, rachedürstender Badass-Protagonistin, die so eine Geschichte braucht. Dass sie trotz allem eine weiche Seite hat, hat ihr Bild für mich stark abgerundet. Ich hab richtig mit ihr mitgefiebert.
Greyson ist eine privilegierte, aber geplagte Figur. Seine Entwicklung innerhalb er Geschichte hat mir gut gefallen. Mein Herz hat allerdings Callum gestohlen, muss ich ehrlich sagen.
Das Ende war der Wahnsinn- ich hab echt den Atem angehalten vor Spannung. Ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht.