Interessanter Abschluss, aber nach einem Jahr Pause fehlte mir der Einstieg und einiges aus den Vorgängerbänden.
Ich hatte mich eigentlich ziemlich auf den Abschluss der Origin-Trilogie gefreut, weil mir Band 2 noch gut im Kopf geblieben war. Leider hatte ich diesmal deutlich mehr Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte hineinzukommen.Ich habe Band 2 vor ungefähr einem Jahr gelesen und genau das hat sich hier bemerkbar gemacht. Für meinen Geschmack wurde zu wenig aufgegriffen, was in den vorherigen Bänden passiert ist. Ich fühlte mich gerade am Anfang etwas ins kalte Wasser geworfen und musste mir vieles erst wieder zusammenreimen. Dadurch hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich wirklich in der Handlung angekommen bin.Dabei fand ich die Grundidee weiterhin interessant. Brandon Q. Morris verbindet wieder wissenschaftliche Themen mit einer spannenden Zukunftsgeschichte und bringt einige interessante Entwicklungen ins Spiel. Auch die Handlung nimmt im weiteren Verlauf deutlich mehr Fahrt auf und es gab immer wieder Momente, bei denen ich wissen wollte, wie es weitergeht.Trotzdem konnte mich dieser Band nicht ganz so packen wie die Vorgänger. Gerade bei einem Abschluss einer Trilogie hätte ich mir gewünscht, dass die bisherigen Ereignisse noch einmal etwas stärker miteinander verknüpft werden. Einige Zusammenhänge waren für mich deshalb nicht mehr ganz so präsent, wie es wahrscheinlich nötig gewesen wäre.Schade fand ich vor allem, dass ich mich als Leser nicht richtig abgeholt gefühlt habe. Vielleicht wäre mein Eindruck anders gewesen, wenn ich die ersten beiden Bände direkt hintereinander gelesen hätte.Insgesamt ist "Origin - Die Erlösung" für mich ein solider Abschluss mit interessanten Ideen und einigen spannenden Passagen, aber leider auch mit einem Einstieg, der mir unnötig schwergefallen ist. Deshalb gibt es von mir 3 von 5 Sternen.