<span ;="" style="font-size:17px">Lauras Ehemann Peter reist wie jedes Jahr nach Frankreich, um dort mit seinem Freund segeln zu gehen. Als er sich abends nicht wie abgemacht meldet, beginnt Laura sich Sorgen zu machen. Am nächsten Tag kontaktiert er seinen Freund. Doch der reagiert auch extrem komisch. Bald schon beschließt Laura ihrem verschwundenen Ehemann hinterherzureisen, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Dabei deckt sie Geheimnisse auf, von denen sie lieber nichts gewusst hätte.<span ;="" style="font-size:17px">Ein Buch, bei dem sich vielleicht einige an der Seitenzahl erschrecken, aber ich kann euch sagen: es war durchgehend spannend.<span ;="" style="font-size:17px">Zu Beginn lernt man viele Charaktere kennen, da brauchte ich ein bisschen, um alle auseinander halten zu können. Als dann die erste Hürde überwunden war und ich richtig gut hineingefunden hatte, begann auch schon meine innere Detektivin ihre Arbeit. Wie würden am Ende alle Personen miteinander verbunden sein? Wer bringt scheinbar wahllos Personen um? Was verbindet sie miteinander? Und was ist das Motiv der Morde?<span ;="" style="font-size:17px">Ich hatte dann schon ziemlich bald einen Verdacht, der sich leider auch bestätigte, wobei sich ehrlich gesagt alle sehr verdächtig verhielten. Mir waren zudem alle total unsympathisch bis auf Laura. Aber auch sie war mir manchmal suspekt. Ich hätte sofort bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben, wenn mein Mann verschwunden wäre. Das hat sie nicht und fand ich ein bisschen eigenartig. Auch, dass sie dann in Frankreich plötzlich gar kein Bedürfnis mehr nach ihrer Tochter hatte. Ihr Schicksalsschlag jedoch rührte mich, deshalb sah ich bei ihr darüber hinweg.<span ;="" style="font-size:17px">Neben den weiblichen gab es ja noch ganz viele männliche Charaktere, die allesamt toxisch rüber kamen. Man hat fast den Eindruck, die Autorin wäre eine Männerhasserin. ¿<span ;="" style="font-size:17px">Abgesehen von den Charakteren war die Story super aufgebaut. Die Autorin füttert den Leser immer nur mit kleinen Häppchen, sodass der Hunger nach Mehr stets aufrecht bleibt.<span ;="" style="font-size:17px">Bedenken sollte man auch, dass das Buch im Jahr 2001 spielt und noch nicht alle mit einem Smartphone bewaffnet durch die Gegend rennen. Handys gab es damals schon, trotzdem haben die meisten Protagonisten nur ein Festnetztelefon. Sich in Erinnerung zu rufen, dass wir vor gar nicht allzu langer Zeit sehr gut damit zurechtkamen, ohne dauernd von der Flut des Internets überschwemmt zu werden, fand ich auch sehr erfrischend.<span ;="" style="font-size:17px">Fazit: Wer Lust auf Spannung hat, kann mit einem Buch von Charlotte Link nichts falsch machen.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_260907_113716_953.sdocx-->