Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte den Autor Nils Mohl bisher nicht, bin durch eine Autorenlesung am hiesigen Gymnasium auf ihn aufmerksam geworden.
Henny & Ponger ist ein Jugendbuch, das relativ normal, mit der doch etwas ungewöhnlichen Kontaktaufnahme eines (vermeintlichen) Mädchens zu einem (vermeintlichen) Jungen beginnt. Beide haben ihr eigenes Leben, aber doch Gemeinsamkeiten, auch zu Anderen, worüber scheinbar nicht alle Bescheid wissen. Der Roadtrip mit dem alten Buick von Pearl (wer ist sie eigentlich?) beginnt ganz unterhaltsam, mit witzigen Dialogen, aber die vierte von knapp 5 Stunden fand ich sehr wirr, ziemlich speziell und nahezu unglaubwürdig, da machte das Zuhören keine richtige Freude mehr. Es wird nochmal besser, als die Beteiligten erkennen und zugeben, wer und was sie sind, wo sie herkommen und hinwollen. Gut gefallen haben mir die Szenen mit den Flipperautomaten, erinnert mich an einen Besuch im Flippermuseum in Schwerin im letzten Sommer. Insgesamt bewerte ich das von Ron Boese gesprochene Hörbuch nur mit 2,5 Sternen und was ist das überhaupt für ein Ende? Hört einfach in einer Wiederholung aufSchade.