Ich musste erst mit der Erzählform warm werden, aber danach war ich komplett in der Geschichte.
Dafür, dass ich dieses Buch schon ewig lesen wollte, lag es viel zu lange auf meinem SuB. Ich hatte richtig Lust auf die Geschichte und habe eigentlich nur Positives darüber gehört.Am Anfang habe ich trotzdem etwas gebraucht, um reinzukommen. Das lag weniger an der Geschichte als an der Erzählform. Dadurch, dass alles etwas distanzierter erzählt wird, hat mir zuerst ein bisschen die emotionale Bindung zu den Charakteren gefehlt. Gleichzeitig war der Einstieg viel temporeicher, als ich erwartet hatte.Deshalb war ich anfangs auch noch nicht komplett begeistert. Ich mochte die Geschichte und habe sie gerne gelesen, aber mir fehlte noch dieser Sog, bei dem man einfach immer weiterlesen möchte.Das hat sich für mich ungefähr ab der Hälfte komplett verändert. Besonders die Love Story hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe den He Falls First Trope und Adam hat das für mich hier richtig gut umgesetzt. Seine Gefühle für Olive entwickeln sich viel früher und vor allem sehr subtil, während sie davon lange überhaupt nichts mitbekommt.Mein größtes Highlight war aber das Setting mit dem Wissenschaftsthema. Auch die Nebenstorylines und Nebencharaktere haben für mich super funktioniert. Dadurch hat sich die Geschichte viel echter angefühlt als eine typische Love Story. Es hatte etwas Leichtes und Natürliches und gleichzeitig einen richtig tollen Humor.Auch wenn Fake Dating natürlich eine große Rolle spielt, hat sich die Geschichte für mich trotzdem nicht wie eine von vielen angefühlt.Mit der Zeit konnte ich mich immer mehr mit der Erzählform anfreunden. Irgendwann hat sie mich überhaupt nicht mehr gestört und ich war einfach an dem Punkt, an dem ich nur noch weiterlesen und mit den Charakteren mitfiebern wollte.Fazit: Auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht habe, wurde das Buch für mich immer besser. Rückblickend gibt es für mich eigentlich nichts, was mich wirklich gestört hat.